Unter dem Zeichen der Fische Geborene haben hochempfindliche Sensoren und können entsprechend stark auf die Gedanken und Empfindungen anderer Menschen eingehen. Sie nehmen ganz unbewußt die Ideen und Vorstellungen ihrer Umgebung in sich auf und fühlen sich dann verwirrt, wenn sie nicht alle Zusammenhänge erfassen können. Sie sind verzweifelt bemüht, immer das Richtige zu tun, doch fehlt ihnen leider oft der dazu nötige Wille. Daraus ergibt sich die leichte Beeinflußbarkeit von äußeren Umständen. Das ist oft der Grund für die Anfälligkeit des Gemüts, was sich in außerordentlichen Stimmungsschwankungen bemerkbar macht. Ganz im Inneren findet sich keinerlei Härte oder starkes Verlangen nach der Durchsetzung des eigenen Willens, sondern vielmehr Hilfsbereitschaft, Mitleid, Einfühlungsgabe und Tierliebe.

Fische-Menschen leben daher mehr im Hintergrund und lassen die Dinge eher auf sich zukommen, als daß sie tatkräftig und energisch den Erfolg suchen. Sich im harten Konkurrenzkampf durchzusetzen ist nicht ihre Art. Sie lassen den Dingen viel lieber ihren Lauf und sind auf Bequemlichkeit und Passivität ausgerichtet. Der echte Fische-Typ sucht immer Anlehnung und Hilfe bei anderen, stärkeren und resoluteren Menschen. Das gilt auch für die Partnerschaft. Im den Bereichen Erotik, Liebe und Ehe hängt alles vom richtigen Partner ab, sonst wird der Fische-Typ außerordentlich unglücklich. Fast immer ist der Partner charakterlich stärker, in der seelischen Haltung härter und in der materiellen Durchsetzung begabter. Und bei einem solchem Partner sucht der Fische-Mensch Harmonie, weil ihm jeglicher Streit verhaßt ist. So überbrückt er mögliche Gegensätzlichkeiten durch seine Anpassungsfähigkeit, wodurch er anderen gegenüber passiv, furchtsam oder unzuverlässig wirkt.

Neptun, der Herrscher des Zeichens Fische, ist das Symbol für die Einbildungskraft, die Traumwelt, Illusion, Spekulationen und Vernebelung. Er beherrscht das gesamte Gefühlsleben und die seelische Haltung. Daher zeigt sich bei den Fischegeborenen oft eine gewisse Vorahnung kommender Dinge. Ihre gemeinsamen Eigenschaften sind daher die rege Phantasie und eine gefühlsbedingte Vorstellungskraft, die eine Art Traum oder Wunschwelt schaffen, welche mit der rauhen Wirklichkeit nicht übereinstimmt und in welcher sie das eigene Ich vergessen können. Der Fische-Typ ist schnell gerührt, denn alle äußeren Eindrücke dringen sofort ins Gemüt.

Läßt sich diese eben beschriebene Neigung kontrolliert und gelenkt fördern, ergeben sich daraus außergewöhnliche Fähigkeiten. Viele Künstler der Dichtung, Musik, Gesang, Malerei und Bildhauerei werden in diesem Zeichen geboren, ebenso auch viele ausgezeichnete und originelle Tänzer. Auch alle helfenden, mitfühlenden Berufsgruppen wie z.B. bei der Alters- und Krankenpflege oder in der Sozialfürsorge sind für Fische-Menschen geradezu prädestiniert.

Ein Hang zum Wasser zeigt sich in der Liebe zum Meer oder zu Seen. Hinsichtlich der körperlichen Erkrankungssymptome zeigen sich immer wieder der Fußbereich besonders empfindlich und auch mancherlei Unfällen ausgesetzt. Oft zeigen sich Herzschwäche und Kreislauferkrankungen. Bei negativen Typen zeigt sich ein gewisser Hang zu Fatalismus (".bin ja sowieso machtlos an irgendein Schicksal gebunden, ohne daß ich darauf Einfluß habe."), was sich aber durchaus ändern ließe, wenn er sich selbst realistischer betrachten und seine ihm zur Verfügung stehenden Mittel wirklich voll zu nutzen lernt.

Polarität:
negativ

Qualität:
beweglich

Element:
Wasser

Herrscher:
Neptun, Jupiter

Kennworte:
Mitgefühl, Sensibilität, Universalität

Motto:
"Ich glaube"


Die Fische-Frau

Die Fische-Frau und die Männer

Der Fische Mann

Der Fische-Mann und die Frauen